Zum Hauptinhalt springen

Guter Sex muss nicht perfekt sein

fünf Ideen für ein erfülltes Liebesleben

Sex ist eine wundervolle Sache – wenn nicht gar die allerschönste Sache der Welt. Er schenkt uns eine kleine Auszeit vom Alltag und wir können für einige Augenblicke voll und ganz in wohligen Gefühlen versinken. Guter Sex bringt uns dem Menschen, mit dem wir diese Momente gemeinsam verbringen, noch ein kleines Stückchen näher. Und er lässt kleine Glücksschauer durch uns hindurchfahren, die manchmal noch eine ganze Weile anhalten und uns neue Kraft für bevorstehende Aufgaben geben.
Aber was macht guten Sex eigentlich aus? Was können wir tun, damit es wirklich so wunderschön wird wie in unserer Vorstellung und in all den romantischen Filmen? Denn manchmal läuft es dann ja doch nicht so ganz, wie wir uns das wünschen. Und ein unbefriedigendes Sexualleben kann schnell zur Herausforderung für eine Beziehung werden. Wie lässt sich das vermeiden?
Wir wünschen dir jene sinnlichen Momente, die dich innerlich tanzen lassen. Deswegen haben wir fünf Schritte für dich, die genau das möglich machen:

Schritt 1

Befreie dich von Leistungszwang und Perfektionismus! Guter Sex darf einfach sein …


Du hast es bestimmt schon einmal erlebt und vielleicht auch bei how i met your mother gesehen: Da planst du wochenlang und in akribischer Kleinstarbeit die perfekte Silvesternacht – und dann geht doch wieder alles schief und der Abend bewegt sich zwischen so naja und Total-Katastrophe. Der Grund dafür ist relativ simpel: Deine eigene Perfektion steht dir im Weg. Je detaillierter du etwas planst und je höher deine Erwartungen sind, desto größer ist die Chance, dass etwas nicht passt und du dich schlecht fühlst dadurch. Außerdem bist du angespannt. Und wer angespannt ist, macht wesentlich leichter Fehler.
Mach dich frei von diesen Dingen und geh lieber ganz entspannt an die Sache – gerade wenn es um Sex geht. Dein Liebesleben ist kein Wettbewerb, du brauchst niemandem etwas zu beweisen. Das gilt für euch untereinander und auch für euch als Paar gegenüber anderen. Es gibt keine Regeln dafür, wie guter Sex ablaufen muss. Es gibt auch keine Regel dafür, wie oft man als glückliches Paar Sex hat. Vergleicht euch nicht mit anderen, sondern richtet euch lieber ganz nach euch selbst. Erlaubt ist immer das, was euch guttut. Ohne Erwartungsdruck wird es meist viel besser, als ihr es euch vorgestellt hättet.

Schritt 2

Lass dich auf die Situation ein – und bleib spontan.


Mit dem ersten Schritt einher geht auch die Bereitschaft, sich erst einmal vollkommen unbefangen auf die Situation einzulassen. Vielleicht hast du es dir ursprünglich ganz anders vorgestellt oder es passiert plötzlich etwas, womit du nicht gerechnet hast. Ist das denn schlimm? Im Gegenteil: Unvorhergesehene Momente geben uns die Gelegenheit, neue und oft sehr aufregende Erfahrungen zu machen – wenn wir ihnen nicht im Weg stehen.
So kann auf einmal aus einer wohlgemeinten Massage ein heißes Liebesabenteuer werden. Oder aus dem geplanten wöchentlichen Sex wird doch bloß ein gemütlicher Kuschel-Abend, der auf seine Weise mindestens genauso schön ist. Vielleicht seid ihr plötzlich müde und statt des erhofften Höhepunktes schlaft ihr innig ineinander verschlungen ein. Möchtest du dich wirklich darüber ärgern? Oder vielmehr genießen, dass ihr diese besonderen Momente miteinander teilen dürft?
Vielleicht überrascht dich dein Schatz auch mit etwas Neuem – und du hast vollkommen unerwartet den besten Sex deines Lebens. Gib den Geschehnissen immer eine Chance, lass dich auf die Situation ein und bleib spontan. Solange du dabei nicht gegen deine Prinzipien verstößt oder anderen schadest, ist das die beste Voraussetzung für großartigen Sex.

Schritt 3

Sei offen und hab etwas Mut zum Experiment.


Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Wir neigen dazu, vieles auf immergleiche Weise anzugehen, und ändern nicht viel, solange es funktioniert. Das führt nur oft auch dazu, dass die Dinge mit der Zeit ihren Reiz verlieren. Für Sex ist diese Form der Gewohnheit schnell ein Lustkiller. Deswegen tut es gut, hier etwas offener zu sein und auch mal etwas Neues zu versuchen.
Das bedeutet natürlich nicht, dass ihr jeden Tag eine neue Stellung ausprobieren müsst. Es reicht vollkommen, ab und an mal mit einem frischen Blick an die Momente der Zweisamkeit heranzugehen: statt der vertrauten Routine den anderen Körper neu erkunden, die Art der Berührung variieren, vielleicht auch mal den Küchentisch nutzen statt des Bettes oder des Sofas. Wenn ihr merkt, dass ihr beide etwas experimentierfreudiger werdet, können auch Sex-Toys eine großartige Ergänzung sein. Es gibt so viele Möglichkeiten – und gemeinsame kleine Abenteuer stärken den Zusammenhalt. Das gilt übrigens nicht nur für den Sex, sondern auch für viele andere Bereiche im Leben.

Schritt 4

Guter Sex bedeutet auch reden – also sprecht über eure Gedanken, Erfahrungen und Wünsche.


Für viele Menschen ist Sex leider noch immer ein Tabu-Thema, über das kaum gesprochen wird. Doch wie willst du wissen, was dein Partner mag, wenn ihr nicht darüber sprecht? Offenheit kann hier unglaublich anziehend sein. Denn guter Sex ist vor allem dann möglich, wenn ihr eure Sehnsüchte kennt und wisst, was den anderen so richtig in Fahrt bringt. In Verbindung mit Offenheit und etwas Experimentierfreude eröffnen sich euch hier Erfahrungen, von denen ihr vorher bloß träumen durftet. Manchmal sind es auch bloß Kleinigkeiten, die hier einen riesigen Unterschied machen. Also sprecht miteinander – es lohnt sich!
Das gilt übrigens auch für die Momente mittendrin: Gebt euch Hinweise und zeigt einander, wenn euch etwas besonders erregt. Das geht mit Worten, aber auch mit Gesten, ausdrucksvollem Atmen oder Stöhnen. Gerade Männern fällt das im ersten Moment schwer – dafür ist der Effekt umso beachtlicher.

Schritt 5

Schaff die besten Voraussetzungen zum gemeinsamen Abschalten.


Stell dir vor, ihr seid gerade auf einem Höhenflug der Gefühle und plötzlich klingelt das Telefon. Oder ihr wechselt die Position und auf einmal blendet dich das Decken-Licht auf extrem nervige Weise oder der überquellende Mülleimer gafft dich aus trüben Augen an. Damit ihr nicht durch solche Störfaktoren die Lust verliert, solltest du vorab eine gute Atmosphäre schaffen: mit angenehmem Licht (z. B. Kerzen), stimmungsvoller Musik und möglichst wenig Raum für Störungen jeder Art. Ihr wisst hier selbst am besten, was gut für euch ist – also gestaltet die Situation so, wie es euch gefällt. Natürlich ohne den bereits genannten Perfektionismus. Und für einen Quickie kann es auch mal anders laufen. Nur eben so, dass ihr euch gut aufeinander einlassen und genießen könnt.
Das Gleiche gilt für den Kopf: Wie sollt ihr guten Sex haben, wenn die Gedanken noch bei To-Do-Listen oder bei der bevorstehenden Prüfung sind? Nehmt euch den Raum füreinander und haltet den Kopf möglichst frei von anderen Sachen. Darum könnt ihr euch schließlich später noch kümmern. Oder ihr wartet mit dem Liebesspiel, bis diese Aufgaben erledigt sind.
Was wichtig für den Sex selbst ist, klärt ihr am besten vorher. Denn wenn ihr mitten im Liebesspiel noch Verhütungsfragen diskutieren müsst oder minutenlang nach Kondomen sucht, hat sich die Sache vermutlich gleich erledigt oder der anschließende Sex wird bestenfalls okay. Legt ihr stattdessen das passende Kondom zurecht, habt ihr einen nahtlosen Übergang vom Vorspiel zur heißen Phase und könnt euch voll und ganz fallen lassen. Das Überziehen des Kondoms könnt ihr übrigens auch spielerisch angehen und ein gemeinsames Ritual daraus machen. Statt einer nervigen Unterbrechung heizt ihr so eure Lust noch zusätzlich an. Probiert es einfach mal aus.

Und jetzt? – Genießt den Moment mit großartigem Sex.

Mit unseren fünf Schritten schaffst du die besten Voraussetzungen für großartigen Sex – also fang am besten direkt damit an und genießt die gemeinsame Zeit. In puncto Verhütung könnt ihr dabei natürlich ganz auf MISTER SIZE zählen. Die Gründe dafür erfährst du hier:

Mehr erfahren

Und wenn du noch weitere gute Ideen hast, lass uns gerne daran teilhaben. Schreib uns einfach einen Kommentar oder eine Nachricht. Wir freuen uns drauf.